Was hat unser BAG mit Robert F. Kennedy Junior zu tun?

Im «Blick» vom 6. Mai 2017 stand in fetten Lettern zu lesen, neun von zehn Kinder würden heute geimpft. Wie eine Siegesmeldung verkündete unser Bundesamt für Gesundheit (BAG), dass dies nur ein Etappensieg sei. Weiter wird angeführt die Impfgegner hätten keinen Stich. Wie bei Kriegsrhetorik sind alle suspekt, welche nicht Hurra rufen. Der Bericht war wie üblich «sehr» gut recherchiert. Die bekannten Werbeparolen der Vertreter aus Bundesbern für Produkte der Pharmaindustrie wurden vom «Blick» kritiklos übernommen. Den Erfolg erklärt BAG-Abteilungsleiter Daniel Koch damit, dass mittlerweile viele Schulen die Mission des Amtes befolgen. Der St. Galler Arzt Alexander Ilg wird als bekannter, aber umstrittener impfkritischer Arzt abfällig erwähnt. Nicht berichtet wurde darüber, dass die Impflobby immer noch sehr viel Mühe hat die eigenen Mitarbeiter im Gesundheitswesen, ohne Druck, zum Impfen zubringen. Auch konnte man nichts darüber lesen, dass viele Ärzte zwar fremde Kinder impfen, ihre eigenen aber nicht. Besonders stossend waren die Aussagen der höchsten Kinderärztin der Schweiz, Heidi Zinggeler. Ihr wurde viel Platz eingeräumt, um zu behaupten, sie hätte noch nie einen Impfschaden gesehen. Dazu kann man nur sagen, dass sie entweder betriebsblind oder schlicht nicht fähig ist Impfschäden zu diagnostizieren.

Zu dieser BAG- und «Blick»-Realität kontrastiert eine wachsende Bewegung in den USA, angeführt von MDs, also von Ärzten, welche von der Realität in ihren Praxen zu reden beginnen. Nicht selten sind es Ärzte oder Wissenschafter, welche selbst Kinder mit Behinderungen nach Impfungen haben. Sie stellten vermehrt schwere Formen von Autismus, Lebensmittelallergien, körperliche Behinderungen und so weiter fest. Darüber gibt es immer mehr Bücher und viel zugängliche Informationen im Netz. Ein Buch mit dem Titel «Dissolving Illusions, Disease, Vaccines, and the Forgotten History» von Susanne Humphries, einer MD, erzählt die Geschichte des Impfens auf Grund von historischen Originaldokumenten: also so wie sie war und nicht so wie es die heutigen Medizin- und Veterinärstudenten von ihren Professoren serviert bekommen.

Was hat dies alles nun mit Robert F. Kennedy Junior zu tun? Dieser engagierte sich als Anwalt, seit 30 Jahren gegen die Verschmutzung der Umwelt mit Quecksilber. Dieses wird vor allem von den grossen Kohlekraftwerken emittiert und über riesige Ländereien, Flüsse und Seen verteilt. In seinem Kampf bewegte er sich auf allen Ebenen, bis zu den nationalen Bewilligungs- und Aufsichtsbehörden. Nicht von sich aus gab die CDC, das Center for Disease Control, also die oberste Kontrollstelle für Medikamente der USA eine Warnung heraus, schwangere Frauen sollten in solchen, stark Quecksilber belasteten Gebieten keinen Fisch essen. Nachdem immer mehr ruchbar wurde, dass die stark zunehmenden Fälle von schweren Impfschäden einen direkten Zusammenhang mit dem Einsatz von Quecksilber, Aluminiumhydroxyd und Formaldehyd in Impfstoffen haben, wurde Kennedy von verschiedenen betroffenen Müttern förmlich gedrängt, endlich auch dieses Quecksilber ins Visier zu nehmen. Heute sagt er, sein Hauptfokus werde ein Verbot von Quecksilber in Impfstoffen sein, zum Schutz aller Kinder weltweit. Dass Quecksilber eines der gefährlichsten Nervengifte ist, ist bekannt. Dass es in Impfstoffen eingesetzt wird, wissen die wenigsten «Blick»-Leser.

Am 15. Februar 17 organisierten Kennedy und Robert De Niro eine Pressekonferenz, um die Öffentlichkeit über seine Recherchen zu informieren. Berichte über das «World Mercury Project» blieben aus. Der Einfluss der Pharmaindustrie auf Medien, Politik und auf Bewilligungsbehörden in den USA ist gigantisch. Schlimmer noch ist der Umstand, dass wenn die CDC ein Medikament bewilligt, dies viele nationale Bewilligungsbehörden praktisch unbesehen übernehmen. Bei Wahlkämpfen für Kongress, Senat und Präsidentschaft bezahlt die Pharmaindustrie immer an vorderster Front. 1986 beschloss der Kongress nach geschicktem Lobbying sogar, die Impfindustrie von jeglichen Entschädigungszahlungen bei Schäden zu befreien. Um den Skandal in Grenzen zu halten, beschloss derselbe einen nationalen Entschädigungsfond. Dem Vernehmen nach bezahlte dieser bisher rund drei Milliarden Dollar aus. Es wird aber davon ausgegangen, dass sich höchstens zehn Prozent der Eltern einen Anwalt leisten kön-nen, um zu ihrem Recht zu kommen. Oder sie wissen nicht, dass die Probleme ihrer Kinder von der Impfung herrühren.

Den grössten Skandal brachte Dr. Brian S. Hooker, Biologieprofessor, Epidemiologe und Statistiker ans Tageslicht. 2001 erlitt sein Sohn nach einer Mehrfachimpfung mit Quecksilber mit 15 Monaten einen krassen Impfschaden, ist teilgelähmt und kann seither nicht mehr reden. Hooker verlangte darauf Unterlagen von der CDC zu diesen Impfstoffen. Er stiess dabei auf viele Ungereimtheiten, falsche Statistiken und bewussten Wissenschaftsbetrug. 2015 fasste sich der angesprochene Mitarbeiter der CDC, Dr. William Thomsen, ein Herz und machte öffentlich, dass er unter Druck gesetzt wurde, Studien zu fälschen, um die Ursachen von Impfschäden zu vertuschen. Er übergab viele Dokumente und suchte Schutz bei einem Whistleblower-Anwalt. Der Skandal geht aber weiter. Auch in Europa berichtete niemand von diesem Wissenschaftsbetrug um Impfungen. Und unsere Beamten schweigen dazu. Man spricht auch in der «NZZ» lieber abschätzig von Impfgegnern, als vom Betrug von höchsten Amtsstellen, welche jährlich tausende, autistische und behinderte Kinder zur Folge haben.