Vandalenakt in Rikon

Das völlig abgebrannte und zerstörte Holzlagerhäuschen am Brätliplatz an der Töss bei Rikon (Foto: zVg)

Blumenkistchen landeten in der Töss und der Holzunterstand des Grillplatzes wurde angezündet: Dieser Vandalenakt stösst auf komplettes Unverständnis.

30 Stunden zuvor wurde die eigens erstellte Fussgängerbrücke «Spagat», die die Turner und Besucher aus Festgelände des Kantonalturnfestes (KTF) in Rikon führt, feierlich eingeweiht. Mit hölzernen, passenden Blumenkistchen wurde die Brücke mit viel Liebe zum Detail geschmückt und für deren Aufhängung wurden eigens Metallbügel gefertigt. Das Dekoteam des KTF pflanzte liebevoll die Blumen und wollte sie für einen weiteren Anlass ebenfalls verwenden. Schon seit Monaten ist das Team damit beschäftigt, Dekomaterial zusammenzutragen, um das grosse Festgelände zu schmücken. Viel Zeit, Eigenleistung und Freude investieren die engagierten freiwilligen Helfer und das Schmücken der Brücke war eines der ersten sichtbaren Taten. Und nun liegen die Blumenkästen zerstört in der Töss!

Die für die Allgemeinheit erstellten Brätliplätze an der Töss erfreuen sich grosser Beliebtheit und werden rege genutzt. Der Kanton pflegt und unterhält diese Plätze. Ein solcher Grillplatz befindet sich in unmittelbarer Nähe des «Spagats». Schöne Bänklein, eine Feuerstelle und sogar ein Häuschen mit bereitgestelltem Brennholz laden zum Verweilen ein und werden der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt. Nun ist der Holzunterstand angezündet worden und ist völlig abgebrannt. Ein Vandalenakt, wie das rücksichtslose, bösartige Agieren von Unbekannten genannt wird.

Solche sinnlosen Taten lösen Wut und absolutes Unverständnis aus. Abgesehen vom andauernd liegengelassenem Müll, Scherben und Unrat müssen nun die Zuständigen auch das Häuschen neu aufbauen. Da herrscht bestimmt auch keine Freude mehr. Die herbeigerufene Polizei hat eine Anzeige gegen Unbekannt aufgenommen. Das Organisationskomitee des KTF Tösstal 2017 hat grosse Sicherheitsdispositive erstellt, den Umgang mit vielen möglichen Eventualitäten ausgearbeitet und entsprechende Konzepten vorbereitet. Bei so vielen Besuchern muss auch mit Vandalismus gerechnet werden. Dennoch ist der widerwärtige Akt nicht zu verstehen und die Akteure müssten zur Rechenschaft gezogen werden. Nicht nur der entstandene materielle Schaden, sondern die zerstörte Freude sind ein grosser Verlust.

Bitte helfen Sie mit und melden Sie der Polizei, wenn Sie solche Vorfälle beobachten oder Kenntnis davon haben. Nur, wenn die Vandalen zur Rechenschaft gezogen werden können kann ihnen vielleicht Einhalt geboten werden. Anderenfalls werden sie mit jeder Tat weiter bestätigt, denn ein Vandalenakt ist kein Lausbubenstreich mehr.