Turbenthaler Nachwuchsschwinger auf SRF zwei

Morgen sind wir König Staffel 1 Folge 3: Ostschweiz Benjamin Nock aus Turbenthal (ZH) 2017 Copyright: SRF NO SALES NO ARCHIVES Die Veröffentlichung im Zusammenhang mit Hinweisen auf die Programme von Schweizer Radio und Fernsehen ist honorarfrei und muss mit dem Quellenhinweis erfolgen. Jede weitere Verwendung ist honorarpflichtig, insbesondere auch der Wiederverkauf. Das Copyright bleibt bei Media Relations SRF. Wir bitten um Belegexemplare. Bei missbräuchlicher Verwendung behält sich das Schweizer Radio und Fernsehen zivil- und strafrechtliche Schritte vor.

Der sechzehnjährige Turbenthaler Benjamin Nock ist einer von acht portraitierten Schwinger-Nachwuchstalenten, die am 7. und 9. November in der vierteiligen Serie «Morgen sind wir König» auf SRF zwei ausgestrahlt wird.

Als ihm sein Trainer Matthias Stahel mitteilte, dass er für die SRF-Doku «Morgen sind wir König» zur Auswahl stehe, freute sich Benjamin Nock riesig. In der vierteiligen Reihe dokumentiert SRF das Leben von acht sechzehn- und siebzehnjährigen Schwingern, die in ihrer Region zu den grossen Nachwuchshoffnungen gehören. Die Auswahl für die Protagonisten stellte der Nachwuchsleiter des Eidgenössischen Schwingerverbandes, Andreas Betschart. Nachdem Nock das Fernseh-Team an einem Schwingfest kennen lernte, entschieden sie sich für ihn.

Zu Beginn empfand er es «speziell» vor der Kamera zu stehen. Da die Zeit für die Dreharbeiten knapp war, musste alles gut organisiert werden. So hatte Benjamin Nock einiges vorzubereiten. Zum Beispiel sich genau mit seinem Lehrmeister abzusprechen, denn es wurde nicht nur an Schwingfesten und in der Freizeit gefilmt, sondern auch während der Arbeit. Da er sich aber schnell recht gut mit dem SRF-Team verstand, hatte er während der Produktion viel Spass.

Der junge Athlet ist sehr bescheiden. Er erhofft sich eigentlich nichts Spezielles durch die Teilnahme an der Sendung. Er wünscht sich vor allem, dass er so mehr Leute fürs Schwingen begeistern kann, vielleicht noch ein paar Fans gewinnen und die Zustimmung seiner Lieben. Das fände er schon sehr schön.

Selber kam er durch die TV-
Übertragung vom eidgenössischen Schwingfest Frauenfeld 2010 zum Schwingen. Der Sport faszinierte ihn auf Anhieb. Ein Jahr später besuchte er sein erstes Schwingtraining. Benjamin Nock weiss, wer Schwingen nur als Sport sieht, ist im Klub an der falschen Adresse. Schwingen geht nicht ohne die Kultur. Die hier gelebte Gemeinschaft gefällt ihm sehr gut.

Die jungen Bösen

Zum Sport hat er persönlich eine ganz klare Einstellung: Ins Training gehe er aus Freude. Allerdings setzt er sich für die Schwingfeste klare Ziele – hier ist er ehrgeizig, er will natürlich gewinnen. Seit diesem Jahr ist er bei den Aktiven dabei – den jungen Bösen. Auf die Frage, was «die jungen Bösen» zu bedeuten hätte, meinte er verlegen, dass der Begriff wohl mit den vielen jungen starken Schwingern zu tun hätte. Zu diesen zählt er jetzt und es ist streng. Da muss man auch mal Niederlagen einstecken.

Zurzeit absolviert der Teenager eine Lehre als Landmaschinen-Mechaniker. Diese ist ihm mindestens so wichtig wie das Schwingen. Seine Freizeit gestaltet er mit viel Sport –Snowboarden oder Biken – am liebsten zusammen mit seinen Freunden. Im Winter allerdings mehr als im Sommer, denn dann ist wieder Schwingsaison.

Wer Benjamin Nock dieses Jahr ausser in «Morgen sind wir König» noch live sehen möchte; ein Schwingfest gibt es noch, die Niklausschwinget am 2. Dezember in der Stadthalle Dietikon. Im SRF zwei wird die Sendung «Morgen sind wir König» Folge 3/4 mit Benjamin Nock am 9. November um 23.10 Uhr ausgestrahlt.