Sanierung der Hinteraulibrücke

Im Sommer 2017 wurden massive Hebungen und Risse im Gussasphalt der Hinteraulibrücke im Steinenbachtal festgestellt. Der beigezogene Ingenieur empfahl, eine Sondierung vorzunehmen, um das Ausmass der Schäden abzuklären und Erkenntnisse für die fachgerechte Sanierung zu gewinnen. Die Bohrung ergab, dass Dampfdruck unter der Abdichtung die Ursache für die Hebungen im Gussasphalt und die Risse gewesen sein dürfte. Das durch die Risse eindringende Wasser gefror bei tiefen Temperaturen und führte zu zusätzlichen Schäden. Aufgrund dieser Erkenntnisse müssen die Abdichtung und der Gussasphalt auf der ganzen Brückenplatte ersetzt werden. Gemäss den eingeholten Offerten sind damit Kosten von 47’000 Franken verbunden. Der Gemeinderat hat den Kredit bewilligt und den Bauauftrag der Firma mit dem besten Gesamtangebot erteilt.

Festsetzung des Vernetzungsprojektes

Die Gemeinde Turbenthal beteiligte sich bereits 2003 und 2009 erfolgreich an den ersten beiden Vernetzungsprojekten. Zur Erarbeitung des Konzeptes für die dritte Phase bewilligte der Gemeinderat im Frühjahr 2017 einen Kredit von 15’000 Franken. Zwischenzeitlich wurden die erforderlichen Arbeiten durchgeführt und die Projektunterlagen durch den Kanton vorgeprüft. Der Gemeinderat hat das Vernetzungsprojekt für die Jahre 2018 bis 2025 nun festgesetzt. Die Vernetzungsbeiträge werden zu 90 Prozent vom Bund übernommen. Die restlichen 10 Prozent werden durch den Kanton und in Einzelfällen durch die Gemeinde geleistet. Die Beratung der Landwirte erfolgt durch den Ackerbaustellenleiter, welcher bei anspruchsvollen Themen eine Fachperson beiziehen kann. Vernetzungsprojekte stützen sich auf die Direktzahlungsverordnung des Bundes. Sie haben zum Ziel, möglichst vielfältige Lebensräume für Tiere und Pflanzen zu erhalten und zu erweitern. Die Teilnahme an Vernetzungsprojekten ist freiwillig. Hat sich ein Bewirtschafter jedoch für eine Beteiligung entschieden, verpflichtet er sich, die Fläche bis zum Abschluss der achtjährigen Projektphase entsprechend zu bewirtschaften.

Neuer Vertrag mit dem Staatswaldbetrieb

Der heutige Revierförster Urs Göldi wird nach über 37 Jahren als Staatsförster im Forstrevier Turbenthal per Ende März 2018 vorzeitig in Pension gehen. Seine Nachfolge haben am 1. Februar 2018 Miriam Lustenberger und Simon Weber angetreten. Die beiden teilen sich die Stelle auf.

Der Staatswaldbetrieb erbringt seit Jahren verschiedene Dienstleistungen für die Gemeinde Turbenthal, vor allem in den Bereichen Strassen- und Gewässerunterhalt sowie Winterdienst. Im Zuge des erwähnten Personalwechsels wurden die bestehenden Zusammenarbeits-Vereinbarungen erneuert und in einem Vertrag zusammengefasst. Die Personalkosten werden der Gemeinde wie bisher zu einem einheitlichen, unveränderten Stundenansatz für alle Personalkategorien (Förster, Forstwart, Waldarbeiter, Lehrling) belastet. Die Verrechnung von Maschinen und Fahrzeugen erfolgt ebenfalls zu den bisherigen Tarifen.

Geschwindigkeitskontrollen

Die Kantonspolizei Zürich hat in den letzten Wochen an verschiedenen Orten im Gemeindegebiet Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. An der St. Gallerstrasse dorf-einwärts wurden 254 Fahrzeuge gemessen. Fünf Lenker (2 Prozent) fuhren zu schnell, wobei das Höchsttempo 61 Stundenkilometer betrug. An der Tösstalstrasse in Fahrtrichtung Wila wurden 30’613 Autos erfasst, von denen 66 (0,2 Prozent) zu schnell fuhren. Die maximal gemessene Geschwindigkeit betrug 74 Stundenkilometer. In Oberhofen erfolgten die Messungen in Fahrtrichtung Bichelsee. Dabei wurden 107’446 Fahrzeuge erfasst. Insgesamt fuhren 2522 Lenker (2,3 Prozent) zu schnell, wobei ein Höchsttempo von 98 Stundenkilometer verzeichnet wurde.