Sanierung der Glassammelstelle

Die derzeitige Glassammelstelle der Gemeinde Wila soll einem Unterflug-Entsorgungssystem weichen (Foto: Albert Büchi)

Der Gemeinderat Wila bewilligt einen Kredit für Anpassungen der Sammelstellen beim Werkhof. Zudem nimmt er Stellung zum Fahrplanverfahren ZVV und legt die Traktanden für die Gemeindeversammlung fest.

Der Gemeinderat hat beschlossen, beim Werkhof Huebwies neu ein Unterflur-Entsorgungssystem einzubauen. Dies um künftig Lärmemissionen, wie sie derzeit von der jetzigen oberirdischen Glassammelstelle verursacht werden, so gut wie möglich zu vermeiden. Damit die Leerungen optimiert werden können, wird nebst Altglas und Alu-/Stahlblech-Verpackungen neu auch das Altpapier auf dieser Seite des Werkhofes gesammelt. Für diese Sanierung der Sammelstelle hat der Gemeinderat einen Kredit von 88’000 Franken bewilligt. Das bewährte System wird von der Firma Villiger Entsorgungssystem AG bezogen. Mit den notwendigen Tiefbauarbeiten hat der Gemeinderat die Hasenfratz AG aus Wila beauftragt.

Fahrplanverfahren ZVV 2018 bis 2019

Der Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) hat das Verfahren für das Verbundfahrplanprojekt 2018 bis 2019 eingeleitet. Die Bevölkerung hatte dabei die Möglichkeit, Fahrplanbegehren bei den Gemeinden einzureichen. Innert Frist gingen beim Gemeinderat von der IG Tösstallinie diverse Fahrplanbegehren ein.

Zusammen mit der IG Tösstallinie verlangt der Gemeinderat, dass ab Dezember 2018 die neue stündliche S11 wie ursprünglich geplant auch untertags und nicht nur zu den Hauptverkehrszeiten zwischen Wila über Winterthur nach Zürich und zurück verkehrt. Im Weiteren unterstützt der Gemeinderat folgende Begehren: Einführung einer neuen S26 Bauma ab 5.04 Uhr / Winterthur an 5.38 Uhr; Verlängerung der S26 von Rüti bis Rapperswil; sowie die Verschiebung der Abfahrtszeit der S23 ab Winterthur um zwei Minuten von .18 und .48 auf .20 und .50 Uhr. Ein Begehren für eine zusätzliche S26 ab Winterthur um 4.45 Uhr lehnt der Gemeinderat ab.

Überprüfung Legislaturplanung

Der Gemeinderat hat seine Legislaturplanung 2015 bis 2018 überprüft. Der Zwischenstand zeigt, dass bereits etliche Positionen erledigt beziehungsweise in Bearbeitung sind. Die aktualisierte Planung kann im Onlineschalter auf www.wila.ch heruntergeladen werden.

Zukunft von Wila

Bis anhin orientierte sich der Gemeinderat Wila bei der Arbeit an seiner anfangs Amtsperiode über vier Jahre angelegten Legislaturplanung. Nun will er bezüglich der künftigen Entwicklung der Gemeinde Wila zusätzlich eine Strategie mit einem Zeithorizont von rund 15 Jahren erarbeiten. Der Gemeinderat möchte anlässlich von zwei Zukunftswerkstätten Schulen, Parteien, Kommissionen, Vereine sowie die Bevölkerung in diesen Prozess einbeziehen. Die erste Werkstatt wird am Samstag, 18. November stattfinden. Ein Aufruf zur Beteiligung von Interessierten wird nach den Sommerferien erfolgen.

Traktanden der Gemeindeversammlung

An der Gemeindeversammlung vom 14. Juni 2017 werden den Stimmberechtigten vier Geschäfte der Politischen Gemeinde zur Beschlussfassung vorgelegt. Nebst der Genehmigung der Jahresrechnung 2016 sind Kredite für die Sanierung der Sennenhaus- und Steinenbachstrasse zu bewilligen, die Bauabrechnung über die Abwassersanierung Huben zu genehmigen sowie über die Aufnahme von Sylejmani Naim und Mevlude ins Bürgerrecht der Gemeinde Wila zu befinden. Bereits um 19 Uhr informiert der Gemeinderat über die Totalrevision der Gemeindeordnung.

Balz Zinniker, Gemeindeschreiber

DER GEMEINDERAT HAT FERNER
  • Madeleine Röck für das «Mädy’s gnuss Lädeli» an der Tösstalstrasse 15 ein Patent zur Führung eines Klein- und Mittelverkaufsbetriebes erteilt;
  • Grundstückgewinnsteuern in der Höhe von 217’000 Franken veranlagt;
  • Für die Kontrollwartung der Wasserschieber einen Kredit von 10’000 Franken bewilligt und mit den Arbeiten die vonRoll hydro (suisse) ag beauftragt.