IG Pro Bauma – seit 100 Tagen aktiv

Die Löcher vor der Bahnhofshalle Bauma stellen nach Meinung der IG Pro Bauma ein Sicherheitsrisiko dar (Foto: rf)

Heute vor 100 Tagen fand die Gründungsversammlung der IG Bauma statt. Seither trifft sich der Vorstand regelmässig zu einem Informationsaustausch. Mitunter werden auch Vereinsmitglieder oder anderweitig Interessierte zu den Sitzungen eingeladen.

Vorstösse der IG: Von Gemeindepräsidentin Marianne Heimgartner und Gemeindeschreiber Andreas Strahm wurden mehr Transparenz und Informationen verlangt. Zum Teil wurde dem Folge geleistet, speziell vor der letzten Gemeindeversammlung. Beim Bezirksrat wurde schon vorher eine Aufsichtsbeschwerde nicht gegen die eigentliche Sanierung des Gemeindehauses, sondern wegen der gebundenen Ausgaben von Gemeindeschreiber Strahm eingereicht. Ein zweiter Rekurs ist hängig. Dieser verlangt eine Protokollberichtigung (Gemeindeversammlung Dezember 2015) von Gemeindeschreiber Strahm und Anpassung des Budgets 2016. Beim zuständigen Gemeinderat wurde angeregt, bei der neuen Treppe SBB/Unterführung Sennhüttenstrasse eine Beleuchtung zu installieren. Diese ist in Aussicht gestellt worden.

Im Fokus der IG Pro Bauma

  • Das Hallenbad: Offensichtlich wurden die umliegenden Schulgemeinden mit einer drastischen Erhöhung der Gebühren überrascht. Dies könnte dazu führen, dass einige den Schwimmunterricht nicht mehr in Bauma durchführen. Wird dies zu einem noch höheren Defizit führen?
  • Beim Ausbau des Reservoirs Stoffelweid hat der Gemeinderat einmal mehr dank «gebundener Ausgaben» eigenhändig über das Projekt entschieden. Tatsache ist aber, dass es nebst einer neuen Leitung Richtung Schindlet auch eine Pumpe mit entsprechender Steuerung dazu braucht. Schade. Denn solche Projekte sind in der Vergangenheit an den Gemeindeversammlungen immer problemlos bewilligt worden.
  • Überfällig sind Informationen zur Abrechnung Bliggenswilerbach, dem neuen Gebührenreglement, der neuen Polizeiordnung, zum Stand «Fernwärmeverbund», Orientierungstafeln an den Ortseingängen für Anlässe.
  • Wie sieht der zeitliche Ablauf aus für den neuen Busbahnhof und wann werden die mittlerweile gefährlichen und zum Teil tiefen Löcher vor der Bahnhofshalle mindestens rudimentär geflickt? Speziell im Winter besteht akute Unfallgefahr für Fussgänger.
  • Die Bevölkerung ist wegen der ungewissen Zukunft der Postautolinie nach Sternenberg verunsichert. Es wird erwartet, dass sich Gemeindepräsidentin Heimgartner und Gemeindeschreiber Strahm aktiv und lautstark für deren Erhalt einsetzen.
  • Unterstützt wird auch ein Begehren der «IG Ürschli» betreffend mangelnde Leistungsfähigkeit der Abwasserpumpen. Auch hier wird eine engagiertere Unterstützung unter Leitung der Gemeindepräsidentin und des Gemeindeschreibers erwartet

Sorgen bereiten die anhaltend negativen Zeitungsartikel über die Gemeinde Bauma, wie zum Beispiel im «Tößthaler» vom 21. Januar 2016 «Chronologie der Zumutungen». Das wohl aussichtslose Prozessieren von Gemeindeschreiber Strahm dürfte den Steuerzahler Zehntausende von Franken kosten.

Langfristig noch viel höher ist aber der durch die Gemeindevorsteherschaft angerichtete Schaden für das obere Tösstal als Tourismusregion. Die IG Pro Bauma bleibt am Ball und wird in Zukunft auch über die neue Website www.igprobauma.ch informieren.