Hans-Peter Meier als Gemeindepräsident bestätigt

Alle bisherigen Gemeinderatsmitglieder von Wila, die für die neue Legislaturperiode kandidierten, haben das absolute Mehr erreicht und bleiben im Gemeinderat. Fredi Waldvogel erhielt mit insgesamt 394 am meisten Stimmen.

Die Gesichter des Gemeinderats in Wila bleiben dieselben. Neuerdings besteht die höchste Behörde der Gemeinde allerdings nur noch aus fünf und nicht mehr aus sieben Mitgliedern wie bis anhin. Zusammensetzen wird sich der Gemeinderat für die neue Legislaturperiode aus Fredi Waldvogel (394 Stimmen), Simon Mösch (BDP, 381), Sacha Huber (378), Hans-Peter Meier (SVP, 336) und Sandro Turcati (330). Für das Amt des Gemeindepräsidenten hat Meier mit 325 Stimmen deutlich das absolute Mehr erreicht. Die Stimmbeteiligung in Wila betrug 30,6 Prozent, das sind rund fünf Prozent weniger als vor vier Jahren. Von 1412 Stimmberechtigten gingen 444 Stimmrechtsausweise ein, davon waren 423 gültige Wahlzettel. Hans-Peter Meier zeigte sich nicht überrascht, dass er am zweitwenigsten Stimmen erhielt. «Ich habe damit gerechnet, dass ich am wenigsten Stimmen erhalten würde», gab Meier zu verstehen. Gründe dafür sieht der wiedergewählte Gemeindepräsident unter anderem in seiner kritischen Haltung gegenüber Fusionen, insbesondere während der Schulfusion Wila-Wildberg-Turbenthal (WWT) habe er sich exponiert und nicht überall beliebt gemacht. Dazu kommt, dass man als Präsident quasi für alles verantwortlich sei; dass nun die Gemeinde an vielen Orten spart und den Steuerfuss heraufgesetzt hat, mache ihn auch nicht überall beliebter.  

Einheitsgemeinde soll geprüft werden

Zentrale Anliegen für die kommende Legislaturperiode sind für Meier, der im Frühling 2016 das Amt von Felix Moser übernahm, das Überprüfen der Gemeindestrukturen, konkret einer Einheitsgemeinde sowie die Erhöhung der Steuerkraft.

In der Rechnungsprüfungskommission wurde Christoph Pohl (SP) als Präsident bestätigt. Neu hat Fredi Nessensohn (SVP, 262) Einsitz in die Kommission gefunden. Er wird Norman Bieri, der nicht mehr kandidierte, ersetzen. Benjamin Mösch, der ebenfalls für die RPK kandidierte, kam auf bloss 219 Stimmen und schaffte den Sprung in die Kommission nicht. In der Oberstufenschulpflege sind mit Jenny Keller und Michael Küng zwei neue MitgliederInnen in die Behörde eingerückt, sie werden Wolgang Hahner und Christina Federer ersetzen. Bei der Primarschulpflege und der reformierten Kirchenpflege wurden alle bisherigen MitgliederInnen wiedergewählt.