Gemeindeversammlung Schlatt genehmigt alle Geschäfte

Die Gemeindeversammlung Schlatt (Foto: sl)

An der Gemeindeversammlung Schlatt vom 14. Juni wurden alle Geschäfte der Primarschule, der politischen Gemeinde und die der reformierten Kirche einstimmig angenommen.

Die Jahresrechnung der Primarschulgemeinde schloss mit einem Ertragsüberschuss von 139’084 Franken ab. Sie wurde von den 26 stimmberechtigten Anwesenden ohne Gegenstimmen angenommen. Auf die Neubewertung des Verwaltungsvermögens, zur Einführung des HRM2, wird verzichtet. Durch die Schulfusion sei es wichtig, dass die fusionierenden Schulen den gleichen Weg einschlagen. Die Primarschule Elsau und die Oberstufenschule verzichten auf eine Neubewertung. Deswegen sei es sinnvoll und angebracht, es ihnen gleichzutun, hielt Schulpräsident Domenic Hartmann fest. Dieser Beschluss wurde von den Anwesenden ebenfalls angenommen. In den Mitteilungen machte Hartmann auf die Pensionierung des langjährigen Hauswartpaares Ott aufmerksam. Künftig wird Familie Adler die Hauswartung übernehmen. 

Erfreuliche Rechnung der Politischen Gemeinde 

Die Rechnung der politischen Gemeinde schloss mit einem Überschuss von 340’817 Franken ab. Sie wurde ebenso von den 26 Stimmberechtigten ohne Gegenstimmen angenommen. 

Das budgetierte Ergebnis sei übertroffen worden. Dies sei aber nicht zuletzt durch nicht ganz beeinflussbare Grössen, wie beispielsweise die Grundstücksgewinnsteuern und die ordentlichen Steuern sowie eine höhere Bautätigkeit zustande gekommen, meinte Gemeindepräsident Urs Schäfer.

Der Gemeinderat hat sich für die Neubewertung des Verwaltungsvermögens, im Rahmen des HRM2, entschieden. Das Verwaltungsvermögen erhöhe sich bei einer Neubewertung auf rund 3,3 Millionen Franken. Bei einer Neubewertung würden ausserdem die stillen Reserven offengelegt, was zu mehr Transparenz führe. Mit und ohne Aufwertung ergäbe sich lediglich ein jährlicher Unterschied von 2000 Franken an Abschreibungen, führte Urs Schäfer weiter aus. Die Anwesenden stimmten auch diesem Geschäft zu.

Als kurze Mitteilung gab Schäfer bekannt, dass bei einem ersten Gespräch zur neuen Bau- und Zonenordnung noch Unstimmigkeiten bestehen. Es müssten erst noch Anpassungen am momentanen Entwurf getroffen werden, bevor in dieser Angelegenheit weiter verfahren werden könne.

Zuletzt legte Schäfer den Anwesenden das Fest zum 50-Jahr-Jubiläum des Schwimmbads und des Frauenkreises Schlatt ans Herz. Diese Anlässe finden am 8. Juli statt und es werden noch Helfer dafür gesucht. 

 

REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE
Kirchenpflegepräsidentin Verena Wüthrich erläuterte die Rechnung der reformierten Kirchgemeinde: Die Jahresrechnung schloss mit einem Aufwandüberschuss von 25’042 Franken ab. Eine sanierte Brunnenleitung und eine neue Akustikanlage gehörten zu den grösseren letztjährigen Ausgaben. Als auch die Jahresrechnung der Kirchgemeinde bei den Anwesenden Zustimmung gefunden hatte, ging es an die Wahl der Rechnungsprüfungskomission für die Amtsdauer 2018 – 2022. Erneut zur Wahl stellten sich Beat Ganz als Präsident, Sandra Rechsteiner und Martin Looser als Mitglieder. Alle drei wurden wiedergewählt. Die Kirchengemeinde sei auf der Suche nach einem neuen Sigrist, kündigte Verena Wüthrich an, da Felix Wüthrich sein Amt abtritt. Verena Wüthrich sprach sich ausserdem für die Fusion der Kirchgemeinden Schlatt und Elsau aus. Die Abstimmung solle noch in diesem Jahr an die Urne gebracht werden. Zum Schluss wurden die beiden Mitglieder der Kirchenpflege Peter Egloff, Ressort Liegenschaftsverwaltung, und Marianne Roost, Ressort RPG Pädagogik und Kirchenkaffee, mit einer Ansprache und einem Geschenk verabschiedet. (sl)