Es knisterte bei Bauer, ledig, sucht …

Während der Hofwoche knisterte es zwar zwischen dem Tösstaler Jungbauern Jan und der Bernerin Brigitta, doch dabei blieb es (Foto: zVg)

Eine der ereignisreichsten Hofwochen, die es in Bauer, ledig, sucht… gab, war die mit dem Tösstaler Jan. Der 26-jährige suchte in der 12. Staffel nach der grossen Liebe. Seit dem letzten Sommer, immer am Donnerstagabend, konnten die Zuschauer mitverfolgen, wie sich Jan und Brigitta kennenlernten.

Es war eine der «klöpfigsten» Hofwochen die es je gab. Dieser Überzeugung ist Moderator Marco Fritschi. Der Jungbauer Jan bot seiner auserwählten Hofdame Brigitta auch in Zusammenarbeit mit seinen Freunden einige Highlights. So wurde Brigitta aus einem «verunfallten» Auto gerettet und versorgt, ein Schokoladenfondue bei sommerlichen Temperaturen organisiert, ein Pool aus Strohpressballen gebaut, ein Feuerwerk der Kategorie 3 gezündet und als krönender Abschluss ein Tandem-Fallschirmsprung eingefädelt. Dabei blieben die Emotionen nicht aus. Als Zuschauer am Fernsehen fragte man sich, wann gibt’s den ersten Kuss? Doch Jan und Brigitta entschieden vorgängig, dass in der Öffentlichkeit nicht geküsst wird.

Jan meinte, dass in der Hofwoche das euphorische Gefühl, die richtige Frau gefunden zu haben, dagewesen sei. Auch eine gewisse knisternde Spannung habe er empfunden. Doch nüchtern betrachtet, sei es doch sehr schwierig, jemanden während der Präsenzzeit der Kameras richtig kennenzulernen. Der Stressfaktor mit dem Wissen, dass vieles öffentlich ausgestrahlt wird und die Nervosität, die sich breit macht, lässt die Sicht auf die Realität doch etwas anders aussehen. Nach der Hofwoche trafen sich die beiden mehrmals und besuchten verschiedene Veranstaltungen, auch in der Gegenwart seiner Freunde. Dann aber wurden doch einige Differenzen sichtbar, die für den Tösstaler nicht stimmten. Jan sagt auf Anfrage, dass Brigitta von der Entscheidung doch sehr enttäuscht gewesen sei. Für sie hätte es gepasst und einem Umzug ins Tösstal wäre nichts im Weg gestanden.

Es hat nicht gepasst

Den Entscheid traf Jan zirka zwei Wochen nach der Hofwoche. Ein Grund für seinen Entschluss war sicher das «Ziellose», das Brigitta an den Tag legte. Als Jungbauer hat man eine gewisse Verantwortung, verschiedene Ziele, die mit Bodenständigkeit zu tun haben. Sein engster Freundeskreis deutete etwas früher auf solche Differenzen hin.

Sein Bekanntheitsgrad sei immer noch ziemlich gross, sagt Jan. Er werde immer noch oft auf die Sendung angesprochen. Viele getrauen sich etwas zu fragen, andere halten sich zurück. Geduldig beantwortet er immer wieder viele Fragen. Oftmals sind es die gleichen. Etwas stressiger wird’s dann, wenn er mit seinen Freunden unterwegs ist. Möchte er doch seinen Bekanntheitsgrad nutzten, um neue Leute kennenzulernen, andererseits möchte er seine Freunde nicht warten lassen.

Abschlussfest in der Stallstube

Der letzte Fernsehauftritt Jans wurde nun vom Privatsender 3+ am 12. Januar 2017 am Abschlussfest am Greifensee gezeigt. Bei der Fernsehübertragung konnten die Zuschauer verfolgen, wie sich die Bauern mit ihren Hofdamen zu einem gemeinsamen Mittagessen in der heimeligen Stallstube in Maur trafen. Einige kamen alleine, bei ihnen hat es mit der Liebe nicht geklappt. Sie waren aber dennoch um eine spannende Erfahrung reicher. Andere wiederum kosteten ihre Verliebtheit voll und ganz aus. Ein Liebesständchen und eine Liebeserklärung wurden kurz und bündig vorgetragen. Bei einem Paar wurde sogar von Hochzeit gesprochen. «Jan mit den 1000 Ideen», wie der Tösstaler von Moderator Marco Fritschi genannt wurde, konnte leider sein mitgebrachtes Feuerwerk wegen des Regens nicht abfeuern. Er und Brigitta hatten aber trotzdem an diesem letzten öffentlichen Treffen eine Menge Spass zusammen, wenn auch nur auf freundschaftlicher Basis.