Bei einem Apéro auf die leuchtenden Sterne angestossen

Das Team des Volg bewirtete die Sponsoren der Weichnachtssterne (Fotos: lk)

Seit letzter Woche leuchten wieder 50 Sterne entlang den Strassen von Turbenthal und Wila. Bei einem kleinen Apéro wurde auf die Weihnachtsbeleuchtung angestossen.

Seit letzter Woche leuchten sie wieder. Gemeint sind 50 Sterne entlang den Strassen von Turbenthal und Wila. Die von den Mitgliedern des Gewerbevereins Turbenthal finanzierte Weihnachtsbeleuchtung wurde von fleissigen Helfern der Verkehrsvereine Turbenthal und Wila aufgehängt. Bis anfangs Januar stehen die Sterne auch als Symbol für die Gewerbevielfalt im Tösstal: leuchtend, sichtbar und in der Nähe und damit für die lokalen Verkaufs- und Dienstleistungsgeschäfte und Handwerksbetriebe, die neben Arbeits- auch vielseitige Ausbildungsplätze anbieten.

Umstellung auf LED

Traditionell wird zur Eröffnung der Weihnachtsbeleuchtung für alle Sponsoren ein kleiner Apéro organisiert. Auf dem Vorplatz beim Volg Wila trafen sich am Samstagabend gut 20 Gewerbler. In seiner kurzen Rede bedankte sich der Vereinspräsident Roland Kessler bei den Anwesenden für das Sponsoring und dass sie sich die Zeit für den gemeinsamen Apéro genommen haben.

Er habe viele positive, lobende Worte über die Sterne erhalten und findet es toll, dass durch die Umstellung auf LED einerseits die Strom- und anderseits die Wartungskosten gesenkt werden konnten. Auf die Gewa 2019 hin wird der Gewerbeverein Turbenthal und Umgebung weitere Sterne zum Kauf anbieten. Bei heissem Punsch oder kühlem Wein und leckeren Apéro-Häppli, fröhlich serviert von den Volg-Frauen, wurde über das bald vergangene Jahr diskutiert und über das kommende philosophiert.

Turbenthal bezahlt zusätzlichen Strom

Vor rund 13 Jahren hatte der damalige Gewerbevereinspräsident Georg Brunner den Vorschlag gemacht, die Strassenlaternen mit Sternen zu verzieren. Für 1200 Franken, bei fünfjähriger Vertragsdauer, konnten damals Firmen und sogar Privatpersonen einen solchen Stern kaufen. Die Gemeinde Turbenthal bezahlt den zusätzlichen Strom der Weihnachtsbeleuchtung und in einer Ecke des Werkgebäudes werden die Sterne gelagert.

Jeweils am Donnerstag vor dem 1. Advent werden die Sterne an den Strassenlaternen angebracht. Dies geschieht abends, weil dann die Stras-senlaternen brennen und schon beim Einstecken ersichtlich ist, ob der Stern in Ordnung ist und brennt. Ausserdem sind die fleissigen, freiwilligen Helfer ja auch noch berufstätig. Nebst Roland Kessler und René Straub vom Gewerbeverein stellt im Beleuchtungs-Team auch der Verkehrsverein Turbenthal noch Personal. Und obwohl der Verkehrsverein Wila aufgelöst ist, waren auch von dieser Seite noch gerne helfende Hände zur Stelle. Einer kletterte jeweils auf die Leiter, zwei sicherten diese und einer gab den Stern hinauf – und weiter ging es zum nächsten Masten. Roland Kessler begann mit seinem Team beim «letzten» Stern in Wila, René Straub beim «ersten» in Turbenthal. Nach etwa zwei Stunden traf man sich in der Mitte. Am ersten Dienstagabend nach dem Dreikönigstag werden die Sterne wieder abgehängt, gereinigt und für die nächsten Monate eingelagert.

Wer das dezente Licht der Sterne geniessen möchte, der spaziere einmal abends durch die Strassen von Turbenthal und Wila.