Auswirkungen einer Einheitsgemeinde sind zu prüfen

Eine private Initiative beauftragt den Gemeinderat Wildberg, die Auswirkungen einer Einheitsgemeinde abzuklären (Foto: Archiv tth)

Der Gemeinderat Wildberg hat die Termine für die Erneuerungswahlen festgelegt und zwei Kredite für Strassenprojekte bewilligt. Ein Ehepaar regt mit einer Initiative die Bildung einer Einheitsgemeinde an.

Die Erneuerungswahlen 2018 der Gemeindebehörden für die Amtsdauer 2018 bis 2022 werden wie folgt stattfinden: 1. Wahlgang am Sonntag, 22. April 2018: Fünf Mitglieder und Präsidium des Gemeinderates; fünf Mitglieder und Präsidium der Rechnungsprüfungskommission; fünf Mitglieder und Präsidium der Primarschulpflege; fünf Mitglieder und Präsidium der Oberstufenschulpflege Turbenthal-Wildberg; fünf Mitglieder und Präsidium der Oberstufenschulpflege Wila; sieben Mitglieder und Präsidium der Reformierten Kirchenpflege; Gemeindeammann und Betreibungsbeamter Betreibungskreis Mittleres Tösstal; Notar (Notariatskreis Turbenthal)

Ein allfälliger 2. Wahlgang wird auf den eidgenössischen Abstimmungstermin vom 10. Juni 2018 festgesetzt. Amtierende Behördenmitglieder (inklusive Wahlbüro, Nebenämter und Kommissionen), die für die Amtsdauer 2018 bis 2022 nicht mehr kandidieren möchten, melden dies bitte schriftlich bis am 30. September 2017 der Gemeindeverwaltung Wildberg.

Gemeindeversammlungen und Gemeindeorganisation

Damit diversen Zweckverbänden für die Überarbeitung der Statuten, bedingt durch das neue Gemeindegesetz (welches per 1. Januar 2018 in Kraft tritt), mehr Zeit zur Verfügung steht, wird die Gemeindeversammlung Wildberg vom 29. November 2017 neu auf den 13. Dezember 2017 verschoben.

Die Eheleute Ruth und Andreas Wirth haben mit Brief vom 4. April 2017 in Form der allgemeinen Anregung gemäss § 120, Abs. 3 des Gesetzes über die politischen Rechte eine Initiative mit dem folgenden Text eingereicht: «Der Gemeinderat der Politischen Gemeinde Wildberg und die Schulpflege der Primarschulgemeinde Wildberg werden beauftragt, die Auswirkungen der Bildung einer Einheitsgemeinde abzuklären und innert zwei Jahren eine Abstimmungsvorlage (Revision der Gemeindeordnung) auszuarbeiten.»

Die Begründung lautet wie folgt: Während die Autonomie der Schule und die Organisation des Schulbetriebes weiterhin in der Hand der Primarschulbehörden liegen, sind folgende Vorteile zu erwarten: Zu-
sammenlegung der Liegenschaften von Gemeinde und Schule und dadurch eine vereinfachte Verwaltung derselben; Zusammenlegung der Finanzverwaltungen der beiden Güter und dadurch eine bessere Transparenz gegenüber dem Stimmbürger (ein Budget, eine Rechnung); Vereinfachung der Gemeindestrukturen; die Schulbehörde kann sich auf ihr Kerngeschäft, die Organisation des Schulbetriebes konzentrieren; weitere Synergien sind in den Bereichen Wartung und Unterhalt zu erwarten.

Gemeindestrassen

Bauprojekt Unterdorfstrasse (ab Kreuzung Luegetenstrasse/Schulhausstrasse/Unterdorfstrasse bis zur Liegenschaft Unterdorfstrasse 9 bei der Verzweigung Rikonerstrasse): Für die Projektierung und die Submission hat der Gemeinderat einen Kredit von 13’500 Franken (exkl. MWST, exkl. Kopierkosten und Submissionsunterlagen) bewilligt. Vorbehältlich der Genehmigung des entsprechenden Bruttokredites durch die Gemeindeversammlung ist die Ausführung im Jahr 2018 vorgesehen.

Für die Strassenriss-Sanierungen im Jahr 2017 wurde ein Kredit von 17’100 Franken (inkl. MWST) bewilligt.