Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Wila

Wila ist per Ende 2016 um 15 Einwohner gewachsen (Foto: Albert Büchi)

Der Gemeinderat Wila hat das Jagdrevier Wila-Huben für die Periode 2017 bis 2025 verpachtet. Zudem hat er entschieden, ab 2017 die bisher auf freiwilliger Basis ausgerichtete Pikettentschädigung an freipraktizierende Hebammen für Hausgeburten und die Wochenbettbetreuung nicht mehr zu übernehmen.

Strassensanierungen: Die Sennenhausstrasse sowie die Steinenbachstrasse in Steinen sind in einem schlechten Zustand und müssen saniert werden. Für die Ausarbeitung der Bauprojekte hat der Gemeinderat einen Kredit von insgesamt 67’000 Franken bewilligt und mit den Arbeiten die Wiesendanger AG aus Wetzikon beauftragt.

Verpachtung Jagdrevier

Der Gemeinderat hat das Jagdrevier Nr. 134 Wila-Huben für die Jagdpachtperiode 2017 bis 2025 an die bisherige Jagdgesellschaft, vertreten durch Paul Häberlin, Wila, verpachtet. Da sich mit den bisherigen Pächtern nur eine Bewerbergruppe für das Jagdrevier interessierte, erfolgte die Verpachtung des Jagdreviers zum festgesetzten Revier-Schätzungswert von 5557 Franken.

Wila wächst

Am 31. Dezember 2016 haben 1941 Personen in Wila gewohnt. Das sind 15 Einwohner mehr als im Vorjahr. Der Bestand setzt sich wie folgt zusammen: 966 Frauen (davon 107 Ausländerinnen) und 975 Männer (davon 137 Ausländer). Die 244 ausländischer Mitbewohner stammen aus insgesamt 30 Ländern, wovon 100 aus Deutschland, 28 aus Italien, 26 aus Portugal sowie je 14 aus Mazedonien und Kosovo. 992 Einwohner gehören der reformierten Kirchgemeinde an, 333 der katholischen; 616 Personen haben eine andere oder sind ohne Konfession. Weitere Statistikangaben sind auf der Homepage www.wila.ch zu finden.

Jugendförderungsbeiträge

Für das letzte Jahr hat der Gemeinderat wiederum Beiträge an Vereine ausbezahlt, welche aktive Jugendförderung betreiben. Um in den Genuss solcher Gelder zu kommen, hatten die Vereine ein entsprechendes Gesuch einzureichen. Sieben Vereine aus Wila haben dies fristgerecht gemacht und sich die zur Verfügung stehenden 20’000 Franken aufgrund der mit Jugendlichen geleisteten Stunden aufgeteilt.

Pikettentschädigung an freipraktizierende Hebammen

Der Gemeinderat hat aus Spargründen entschieden, die bisher auf freiwilliger Basis ausgerichtete Pikettentschädigung an freipraktizierende Hebammen für Hausgeburten und die Wochenbettbetreuung ab dem Jahr 2017 nicht mehr zu übernehmen. Die Hebammen werden die Entschädigung für den Bereitschaftsdienst künftig bei den Wöchnerinnen geltend machen müssen.

Im Weiteren hat der Gemeinderat:

  • Simon Mösch für das Restaurant & Café Dreispitz an der Tablatstrasse 4 ein Gastwirtschaftspatent mit Alkoholausschank erteilt;
  • die Sprechstunden 2017 des Gemeinderates auf 16. März, 22. Juni und 23. November festgelegt;
  • für ein Redesign der Homepage der Politischen Gemeinde einen Kredit von 14’000 Franken bewilligt und mit den Arbeiten die Backslash AG aus Frauenfeld beauftragt;
  • der Unterhaltsgenossenschaft Wila gemäss Gemeindeversammlungsbeschluss vom 15. Juni 2011 einen Defizitbeitrag von 50’000 Franken an den Wegunterhalt ausgerichtet;
  • als Nachfolger für den aus der Delegiertenversammlung des Zweckverbandes Pflege und Betreuung Mittleres Tösstal zurückgetretenen Hans-Peter Meier Gemeinderat Sacha Huber bestimmt.