Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Wila

Der Gemeinderat Wila hat ein neues Alterskonzept erarbeitet und drei Abrechnungen genehmigt.
Er bekräftigt zudem die Absicht, den Behörde von sieben auf fünf Mitglieder zu reduzieren.

Neues Alterskonzept: Der Gemeinderat hat im November 2015 die Alterskommission beauftragt, ein Alterskonzept zu erarbeiten. Als erstes hat im Frühling 2016 eine breit angelegte Umfrage bei den über 60-Jährigen stattgefunden. Das vorliegende Alterskonzept ist auf der Basis dieser Umfrage entstanden und trägt den Wünschen, Anregungen und Bedürfnissen der Bevölkerung Rechnung.

Als Arbeitsinstrument der Alterskommission und des Gemeinderates dient das Alterskonzept dazu, die Rahmenbedingungen für ein sicheres und würdiges Leben im Alter zu optimieren. Als Handlungsfelder wurden definiert: Wohnen im Alter; Gesundheit, Pflege, Betreuung, Entlastung; Sicherheit, Mobilität und Infrastruktur; Gesellschaftlicher Zusammenhalt und Information.

Der Gemeinderat bekräftigt, den nun definierten Absichten baldmöglichst Taten folgen zu lassen. Das Konzept wie auch die ihm zugrundeliegenden Umfrageergebnisse sind auf der Homepage der Gemeinde Wila aufgeschaltet.

Reduktion Gemeinderatsmitglieder

Als Resultat der Überprüfung der Behörden- und Verwaltungsorganisation soll der Gemeinderat künftig fünf statt wie bisher sieben Mitglieder aufweisen. Dazu ist eine Änderung der Gemeindeordnung notwendig. Das Inkrafttreten des Gemeindegesetzes per 1. Januar 2018 wird zum Anlass genommen, die Gemeindeordnung sogar einer Totalrevision zu unterziehen. Es ist vorgesehen, die neue Gemeindeordnung spätestens der Urnenabstimmung von Ende November 2017 vorzulegen.

Im Weiteren hat der Gemeinderat

  • Regula Spörri-Ott das Patent zur Führung einer Gastwirtschaft für das Restaurant Heubode, Manzenhub, erteilt;
  • die Stiftung Illgenhalde Fehraltorf und das Werkheim Uster mit je 1500 Franken für geplante Neubauten unterstützt;
  • Grundstückgewinnsteuern in der Höhe von rund 160’000 Franken veranlagt.

Gemeinderat und Gemeindeverwaltung danken für das während des vergangenen Jahres geschenkte Vertrauen und wünschen der Bevölkerung frohe Festtage und alles Gute im neuen Jahr.

Abrechnungen genehmigt

Die Bauabrechnung über die Trinkwassernetzerweiterung und -erneuerung Huben schliesst bei Ausgaben von 1,77 Millionen Franken mit einer Kreditunterschreitung von 294’000 Franken ab.

Dieser gute Abschluss kam dank günstigen Arbeitsvergaben und Grabenmitbenutzungen durch andere Werke zustande. Dafür schliesst die Bauabrechnung über die Sanierung des Reservoirs Manzenhub mit einer Kreditüberschreitung von 35’000 Franken ab; dies bei einem bewilligten Kredit von 185’000 Franken. Eine Kreditüberschreitung von 9000 Franken resultiert beim Ersatz der Steuerung der Wasserversorgung. Dem bewilligten Kredit von 66’000 Franken stehen Kosten von 57’000 Franken gegenüber.

Der Einbau von zwei Küchen im alten Primarschulhaus kostete 66’700 Franken, der bewilligte Kredit betrug 65’000 Franken.