Amtliche Mitteilungen

Lehrerzimmer wird umgebaut

Das Lehrerzimmer im Schulhaus Altlandenberg wurde im Jahr 1992 umgebaut und ist seither unverändert geblieben. Gegenüber früher hat sich die Zahl der Teilzeitarbeitenden, der Therapeuten und Klassenassistenzen stark vergrössert, so dass regelmässig 18 bis 24 Personen das Lehrerzimmer benutzen. Diverse Einrichtungen sind in die Jahre gekommen und nicht mehr zeitgemäss. Dies betrifft vor allem die Küche. Weil die Küche nur einen Kohlefilter aufweist und über keinen externen Dampfabzug oder eine Lüftung verfügt, sind starke Geruchsemmissionen die Folge. Die Kühlschränke und der Kochherd sind ebenfalls alt und damit die Energieeffizienz schlecht. Zusätzlich soll ein Schulleiterbüro im Bereich der jetzigen Garderobe eingebaut werden. Die Umbauarbeiten dauern gemäss Planung des Architekten vier Wochen. Vorgesehen ist, die lärmigen Bauarbeiten in den Frühlingsferien 2018 auszuführen. Anschliessend an die Ferien folgen die Ausbauarbeiten. Der Gemeinderat hat für die Realisierung des Umbaus des Lehrerzimmers und den Einbau eines Schulleiterbüros einen Kredit von 125’000 Franken bewilligt.

Planung eines Holzlagerplatzes

Das Gemeindegebiet von Bauma ist zu 50 Prozent bewaldet. Dies entspricht einer Fläche von rund 1450 Hektaren. Die Waldungen verfügen über hohe Holzvorräte und weisen einen grossen Anteil an Energieholz auf. Aufgrund der ungenügenden Walderschliessung, dem nicht mehr zeitgemässen Ausbaustandard der Waldstrassen und den Witterungsverhältnissen im Winter, ist der Zugang zu den Hackholzdepots im Wald nicht ganzjährig gewährleistet. Die Bewirtschaftung der Hackholzdepots ist daher auf die Übergangszeiten der Heizperiode im Herbst und Frühling sowie auf den Sommer, in dem kaum Hackschnitzel benötig werden, ausgerichtet. Mit einem wintersicheren Holzlagerplatz könnte die Belieferung von Holzschnitzelheizungen in der Region ganzjährig sichergestellt werden. Der Gemeinderat strebt die Schaffung eines Holzlagerplatzes auf einer gemeindeeigenen Waldparzelle im Gebiet Eichholz an. Er ist bereit, einem geeigneten Betreiber des Holzlagerplatzes rund 400 Quadratmeter der Waldparzelle zur Verfügung zu stellen.

Wärmeverbund wird wieder aktuell

In Bauma gibt es seit über 20 Jahren immer wieder Bestrebungen, einen Holz-Wärmeverbund zu realisieren. Der Gemeinderat hat sich bereits verschiedentlich mit der Thematik auseinandergesetzt. So wurde vor einigen Jahren die Realisierung eines Wärmeverbundes im Dorf Bauma mit den Elektrizitätswerken des Kantons Zürich (EKZ) geprüft und durch das Elektrizitätswerk der Stadt Zürich (ewz) ein Vorprojekt ausgearbeitet. Es gelang damals allerdings nicht, genügend Kundinnen und Kunden für den Wärmeverbund gewinnen. Zwischenzeitlich hat sich die Ausgangslage verändert. Im Hallenbad, dessen Sanierung die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger am 24. September 2017 im Grundsatz mit grossem Mehr zugestimmt haben, wird eine neue Heizung benötigt. Zudem kommt auch das Alters- und Pflegeheim Böndler für einen Anschluss in Frage. Auch ist ein Unternehmen mit grossem Energiebedarf an einem Anschluss an einen zukünftigen Wärmeverbund interessiert. Die Vereinigung Holzenergie Schweiz ist bereit, eine Machbarkeitsstudie zu erstellen. Pro Zürcher Berggebiet beteiligt sich zu 50 Prozent an den Kosten. Für die Erstellung einer Machbarkeitsstudie «Wärmeverbund Bauma» hat der Gemeinderat einen Kredit von 4050 Franken bewilligt.

Beitrag für Museum Industriekultur Neuthal

Der Verein zur Erhaltung alter Handwerks- und Industrieanlagen im Zürcher Oberland (VEHI) unterbreitet ein Beitragsgesuch für einen Betriebsbeitrag der Gemeinde an das Museum Industriekultur Neuthal. Das Museum stösst mit seinen Möglichkeiten an seine Grenzen. Ein Masterplan zeigt auf, wo investiert werden soll. Dieser rechnet mit Investitionen von drei Millionen Franken und einem jährlichen Betriebsbudget von 600’000 Franken. Der künftigen Trägerschaft wird, vorbehältlich der Genehmigung durch die Gemeindeversammlung, ab 2019 ein wiederkehrender Betriebsbeitrag von 25000 Franken in Aussicht gestellt.