Altlastensanierung bei ehemaliger Schiessanlage Schmidrüti

Bei der seit längerem nicht mehr benützten Schiessanlage Schmidrüti wurden anlässlich der Sanierung Altlasten entdeckt, deren Beseitigung zu einer Überschreitung des 2014 genehmigten Kredites führten.

Der Gemeinderat Turbenthal genehmigte am 4. Februar 2014 einen Kredit von 235’000 Franken für die Altlastensanierung beim erwähnten Objekt. Die Schiessanlage Schmidrüti mit acht Scheiben ist seit längerer Zeit nicht mehr in Betrieb. Das bleiverseuchte Erdreich im Bereich des Kugelfangs musste abgetragen und speziell entsorgt und die sanierte Fläche anschliessend rekultiviert werden. Die Arbeiten konnten ohne Probleme und im Einvernehmen mit den betroffenen Grundeigentümern abgewickelt werden. Die Bauabrechnung weist Gesamtkosten von rund 243’400 Franken aus. Der bewilligte Kredit wurde somit um gut 8400 Franken oder 3,6 Prozent überschritten. Während der Sanierungsarbeiten bestätigte sich die Annahme, dass in den ersten Jahrzehnten kein Kugelfang bestand, und dass in dieser Zeit direkt ins Erdreich geschossen wurde.

Zudem wurde auch die Vermutung erhärtet, dass beim Erstellen des Scheibenmagazins im Jahre 1960 Materialumlagerungen vorgenommen wurden. Durch diese Erschwernisse musste zusätzliches Erdreich ausgehoben und fachgerecht entsorgt werden, was mit entsprechenden Mehrkosten verbunden war.

Beitrag wird erwartet

Der Beitrag des Bundes (VASA-Beitrag) im Umfang von 63’369 Franken wurde zwischenzeitlich ausgerichtet. Die Belastung der Gemeinde Turbenthal hat sich dadurch auf rund 180’000 Franken reduziert. Das Kostenteilungsverfahren zwischen Kanton und Gemeinde wurde eingeleitet; hier ist ein erheblicher Beitrag zu erwarten, so dass sich die Nettobelastung für die Gemeinde nochmals deutlich reduzieren dürfte.

Im Weiteren hat der Gemeinderat: Der Jagdgesellschaft Breitlandenberg die Bewilligung für die Nachtjagd auf Dachse erteilt und verschiedene Grundstückgewinnsteuern veranlagt.

Geschwindigkeitskontrolle

Die Kantonspolizei Zürich hat vom 3. bis 10. April in Tablat eine Geschwindigkeitskontrolle in beide Fahrtrichtungen durchgeführt. Von insgesamt 10’630 erfassten Fahrzeugen fuhren 65 Lenker  zu schnell, wobei die Höchstgeschwindigkeit 81 km/h betrug.