Gemeinde Turbenthal

Bau einer neuen Brücke über den Chatzenbach

Über den Chatzenbach führt seit Jahrzehnten eine kleine Brücke. Sie ist baulich in einem so schlechten Zustand, dass sie abgebrochen werden muss. Dem Gemeinderat ist der Erhalt einer durchgehenden, weitgehend verkehrsfreien Fusswegverbindung vom Ortszentrum zur Sportanlage Gmeiwerch und weiter Richtung Wila ein wichtiges Anliegen. Er hat sich deshalb für die Erstellung einer neuen Brücke entschieden. Deren Lage verschiebt sich als Folge der Überbauung am Setzibach um einige Meter in westliche Richtung.

Anlässlich von Gesprächen mit Vertretern des Amtes für Abfall, Wasser, Energie und Luft wurde die für den Brückenbau erforderliche kantonale Bewilligung in Aussicht gestellt. Zudem wurde der Gemeinde bestätigt, dass ein Ausbau des Chatzenbachs, welcher die neue Brücke tangieren würde, in den nächsten 20 Jahren sehr unwahrscheinlich ist.

Der Gemeinderat hat sich nach Prüfung verschiedener Varianten für eine Betonbrücke entschieden. Einerseits bestehen die Brücken in der Umgebung alle aus diesem Material, womit eine einheitliche Gestaltung gewährleistet ist. Andererseits ist diese Ausführungsart langlebig, unterhaltsarm und winterdienstfreundlich.

Der Bauherr der angrenzenden Überbauung am Setzibach ist bereit, sich an den Kosten der Brücke zu beteiligen, da die Bewohner der neuen Häuser davon in besonderem Masse profitieren. Die für die Politische Gemeinde verbleibenden Restkosten belaufen sich auf 55’000 Franken. Der Gemeinderat hat diesen Kredit bewilligt und den Auftrag für den Bau der Betonbrücke erteilt.

Sanierung der nördlichen Aussenwand bei der Liegenschaft Schlossguet

Die nördliche Aussenmauer bei der Liegenschaft Schlossguet ist vermutlich wegen einseitiger Belastung durch die darüberliegende Holzkonstruktion und das Dach in den letzten Jahrzehnten nach aussen gedrückt worden. Die Schäden haben sich seit einigen Monaten sichtbar verstärkt. Einzelne Holzbüge haben sich von den tragenden Holzstützen gelöst und im Bereich der linken Fensteröffnung hat sich ein durchgehender Riss gebildet. Nach Ansicht der zugezogenen Fachleute ist die Stabilität des betroffenen Scheunenbereiches nicht mehr gegeben und eine sofortige Sanierung ist unvermeidbar.

Die Sicherung und das Richten der Aussenmauer sowie die fachliche Begleitung der Sanierungsarbeiten sind mit geschätzten Kosten von 58’000 Franken verbunden. Der Gemeinderat hat diesen Betrag im Sinne einer gebundenen Ausgabe bewilligt. Die Sanierung der Aussenmauer ist unabhängig des geplanten Umbaus des Schlossguets dringend erforderlich. Die Massnahme ist eine Vorinvestition für die spätere Nutzung des Gebäudes, egal in welcher Art diese erfolgen wird.

Ersatz der mobilen Geschwindigkeitsanzeige

Vor rund 10 Jahren schaffte die Politische Gemeinde eine mobile Geschwindigkeitsanzeige an. Dies als Reaktion auf immer wieder gehörte Aussagen aus der Bevölkerung, auf den Quartierstrassen werde zu schnell gefahren. Das Gerät hat sich bewährt. Es informiert den Automobilisten über das gefahrene Tempo und schafft aufgrund der Auswertungsmöglichkeiten ein verlässliches Bild über die effektiven Verhältnisse an einzelnen Strassen.

Das heutige Gerät ist in die Jahre gekommen und funktioniert nur noch mangelhaft. So sind unter anderem kaum mehr Auswertungen möglich. Der Gemeinderat hat deshalb einen Kredit von 4900 Franken für den Ersatz der mobilen Geschwindigkeitsmessung bewilligt.

Im Weiteren hat der Gemeinderat:

  • den Revisionsbericht über die Sachbereichsprüfung gesetzliche wirtschaftliche Hilfe genehmigt;
  • einen Kredit von 8000 Franken für die Sanierung der versprayten Aussenwand beim Eingang zur Zivilschutzanlage GUP Risi bewilligt;
  • die Sonntagsverkäufe für das Jahr 2018 festgesetzt.